Schluss mit träumen: Jetzt den Wunsch von den eigenen 4 Wänden erfüllen.
Hier Eigentumswohnungen ansehen!
Tipps zum Einbruchschutz – Mehr Sicherheit für Ihr Zuhause

06. 11. 2015 | Jürgen Kriegisch | Tipps & Tricks

Familie in sicherem zu Hause

© Syda-Productions - shutterstock.com

Sie geht wieder los, die Hochsaison für Einbrecher. Nach dem Sommer sind der Herbst und der Winter die gefährlichste Zeit für die „ungebetenen Gäste“. Und es werden immer mehr. Mit rund 150.000 polizeilich erfassten Einbrüchen im vergangenen Jahr erreichte die amtliche Einbruchstatistik für Deutschland den höchsten Wert seit 16 Jahren. Die Aufklärungsquote lag gerade einmal bei rund 15 Prozent. Aber es gibt auch Möglichkeiten der Prävention. Denn schafft ein Einbrecher es nicht innerhalb von fünf Minuten in das Haus einzudringen, bleibt es meistens bei nur einem Versuch. Wir haben deshalb einige Einbruchschutz-Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie Ihr Hab und Gut, aber auch vor allem sich selbst und Ihre Familie, schützen können.

Mit fünf einfachen Tipps den Einbruchschutz steigern

Tipp 1: Halten Sie beim Verlassen Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses stets Türen und Fenster geschlossen. Das klingt logisch, aber machen Sie das auch, wenn Sie nur schnell zum Bäcker wollen oder Ihr Kind von der Schule abholen? Eine kurze Zeit der Abwesenheit reicht den meisten Einbrechern schon aus, um sich Zutritt zu Ihrem Heim zu verschaffen. Deshalb ist es ratsam, gleich zweimal abzuschließen, da so zumindest die offensichtlichsten Eingänge erst einmal gesichert sind.

Tipp 2: Verstecken Sie niemals den Schlüssel vor Ihrer Haustür. Langfinger kennen nämlich jedes Versteck und wissen genau, wo sie suchen müssen. Besser ist es, ein gutes Verhältnis zu seinem Nachbarn zu pflegen. Dann können Sie diesen bitten, einen Zweitschlüssel in ihrer Wohnung zu verwahren.

Einbecher

© sdecoret - Fotolia.com


Tipp 3: Halten Sie Rollläden tagsüber nicht geschlossen, sondern versuchen Sie immer Anwesenheit zu simulieren. Dazu können Sie beispielsweise Zeitschaltuhren an Fernseher, Radios und Lichtquellen anbringen. So entsteht der Eindruck, die Wohnung sei bewohnt. Werden bei der Zeitschaltuhr unregelmäßige Zeitabstände eingestellt, wirkt das Täuschungsmanöver sogar noch echter.

Tipp 4: Lassen Sie Ihre Wertsachen nie offen sichtbar herumliegen. Bewahren Sie sie lieber in einem Safe oder – bei seltenem Gebrauch – in einem Bankschließfach auf.

Tipp 5: Vermeiden Sie dichte Bepflanzung vor dem Haus, denn diese schützt nicht nur Sie vor neugierigen Blicken, sondern ist auch für Einbrecher ein willkommenes Versteck. Sträucher vor einer Tür bieten beispielsweise eine optimale Deckung um diese in aller Ruhe zu öffnen. Auch hohe Bäume, die bis zu den Fenstern ragen, sind eine perfekte und vor allem unauffällige Einstiegsmöglichkeit. Eine Lösung können Zusatzsicherungen für Fenster und Balkon- beziehungsweise Terrassentüren sein. Sie erschweren es einem möglichen Einbrecher, in die Wohnung zu kommen. Vor der Zerstörung des Fensterglases kann zudem eine Sicherheitsfolie schützen.

Alle Tipps zum Einbruchschutz befolgt, aber immer noch unsicher?

Wenn Sie alle diese Präventionen befolgt, aber dennoch Angst um Ihre Sicherheit haben, sollten Sie einen Experten zurate ziehen. Die Berliner Polizei beispielsweise bietet ihre Beratung sowohl telefonisch und über E-Mail als auch persönlich an. Bei Privathaushalten und Gewerbeimmobilien, die einer besonders hohen Einbruchsgefahr ausgeliefert sind, bietet sie sogar eine Vor-Ort-Beratung an. Aufgrund der steigenden Nachfrage speziell zu dieser Jahreszeit gibt es allerdings schon Wartelisten. Auf der Homepage der Berliner Polizei finden Sie weitere zertifizierte Beratungsstellen und Fachbetriebe.

Installation von Alarmanlagen

© wavebreakmedia - shutterstock.com


So verhalten Sie sich richtig, wenn es doch zu einem Einbruch kommt

Natürlich kann niemand mit voller Sicherheit gewährleisten, dass die vorgestellten Schutzmaßnahmen jeden Einbruch abwehren können. Im Falle des Falles heißt es daher zunächst Ruhe zu bewahren und die Polizei zu verständigen. Außerdem sollte eine sogenannte Stehlgutliste angefertigt werden, auf der alle entwendeten Gegenstände mit Hersteller sowie Kaufpreis, Kaufdatum und – wenn möglich – Rechnung aufgelistet werden. Des Weiteren ist zu raten, im Zweifelsfall schnellstmöglich alle Kredit- und Bankkarten sperren zu lassen, um einen noch größeren Schaden zu vermeiden. Machen Sie Fotos von den Schäden und melden Sie den Einbruch Ihrer Versicherung, um anschließend das weitere Vorgehen zu klären.

Viele Opfer tragen nicht nur einen materiellen Schaden von einem Einbruch davon, sondern leiden auch psychisch. Für Fälle wie diesen gibt es Anlaufstellen wie beispielsweise den „Weissen Ring“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kriminalitätsopfern zur Seite zu stehen. Eine solche Betreuung kann Sie dabei unterstützen, sich zu Hause wieder sicher zu fühlen. Denn niemand möchte in seinen eigenen vier Wänden Angst vor Einbrechern haben.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wichtige Felder sind mit* markiert. *

2 Kommentare

  1. Jonas
    Jonas Januar 02, 12:09

    Guten Tag liebe Mitleser,
    vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Die hier genannten Tipps und Verhaltensratschläge sind wirklich sehr gut! Bei meinem Onkel wurde vor kurzem eingebrochen, sodass wir nun auf der Suche nach Alarmsystemen und Sicherheitsfenster sind. Dank des Internets wurden wir schnell fündig.

    Reply to this comment
  2. Johanna Seibel
    Johanna Seibel März 28, 08:56

    Hallo zusammen,
    herzlichen Dank für diesen spannenden und informativen Beitrag zum Thema Einbruchsschutz. Mein Mann und ich haben eine gemeinsame Firma. In der kommenden Woche haben wir ein Beratungsgespräch, um unsere Firma den neusten Sicherheitsstandards anzupassen. Ich bin gespannt, was dieses Gespräch ergeben wird und was wir alles nachrüsten müssen.

    Reply to this comment

Part-B