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Stadt der Zukunft – Diese 9 Trends werden das Wohnen und Leben verändern

02. 06. 2017 | Jürgen Kriegisch | Berlin

Geheime Ort in Berlin

© der Projektor - photocase.de

Die Städte verändern sich und neue Arten des Wohnens entwickeln sich. Der demografische Wandel, die Entwicklung von neuen technischen Hilfsmitteln aus dem Bereich Smart Home und die Erwartungen der Bevölkerung an Ihre Umwelt und das Zusammenleben werden die Veränderung der Städte bestimmen. Wie genau und welche Trends sich in der Stadt der Zukunft daraus ergeben, erfahren Sie in diesem Artikel.

Eines der bestimmenden Themen bei der Veränderung unserer Städte ist der demografische Wandel. Die Gesellschaft wird immer älter, der Zuzug vom Land in die Städte hält weiter an und Großstädte wie Berlin wachsen dementsprechend schnell. Ca. 45.000 Menschen ziehen jährlich in die Bundeshauptstadt. Bleibt es bei diesem Wachstum, könnte Berlin bis 2030 eine Einwohnerzahl von 4 Millionen erreichen. Dieses Wachstum wird die Zukunftsstadt prägen.

Trend 1: Von A nach B in der Stadt der Zukunft

Das Umweltbewusstsein steigt – ebenso wie der Wunsch nach nachhaltiger Mobilität. Fahrräder und E-Bikes zählen laut einer Befragung durch das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln im städtischen Nahverkehr. Der Autoverkehr nimmt hingegen eine zweitrangige Rolle ein.
Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass gerade Großstädte wie Berlin, Hamburg und München als Vorreiter fungieren und diesen Trend aufgreifen und fördern, indem sie den städtischen Fahrradverkehr ausbauen. Um „fahrradfreundlicher“ zu werden, hat die Stadtentwicklung bereits infrastrukturelle Maßnahmen ergriffen. Dazu gehört beispielsweise, das Fahrradverleihsystem weiterzuentwickeln oder den Fahrradverkehr und öffentliche Nahverkehrsmittel besser zu verbinden.
Weitere Ziele bestehen außerdem darin, den Autoverkehr in der Innenstadt zu reduzieren. Auf diese Weise können Abgase und Lärmbelastung vermindert werden, was maßgeblich zur Umweltfreundlichkeit der Zukunftsstadt beitragen und neue Freiräume im innerstädtischen Bereich schaffen soll.

Part-B Zukunftsstadt

© kallejipp - photocase.de

Trend 2: Weniger besitzen, mehr teilen

In der Zukunft wird Teilen immer wichtiger. Wie es heute schon Carsharing-Plattformen und Mitfahrzentralen für den Transport von A nach B gibt, verändert die Sharing Community auch das Konsumverhalten.

Der Handel, die Arbeitswelt und das soziale Miteinander sollen nicht komplett virtualisiert werden. Gerade im Bereich des zukünftigen Einkaufens spricht sich ein Großteil für kleine Nachbarschaftsgeschäfte und stationäre Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt aus – und das, obwohl im Onlinehandel in den letzten Jahren Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich zu verzeichnen waren. Dies zeigt, dass die Realität derzeit noch anders aussieht: Kleinere Geschäfte können sich gegen die virtuelle Konkurrenz nur sehr bedingt durchsetzen.

Der stationäre Handel ist und bleibt jedoch sehr wichtig, um die Zukunftsstadt lebendig und multifunktional zu gestalten. Um diesen zu erhalten, sollte in der Stadtentwicklung eine intelligente Strategie ausgearbeitet werden, die die Bereiche Handel, Gastronomie, Verkehr, Wohnen, Freizeit und Kultur geschickt vernetzt.

Weitere Einkaufsvisionen der Befragten umfassen alternative Modelle für den alltäglichen Konsum in der Stadt von morgen. „Sharing is caring“ lautet das neue Motto, das eine gemeinschaftliche Nutzung von Gütern umfasst. Tauschen, Leihen, Reparieren und Weitergeben von Vorhandenem wird nicht nur als Beitrag zum guten Leben gesehen, sondern trägt auch durch einen geringeren Ressourcenverbrauch zum Umweltschutz bei und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Wie wir leben

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Trend 3: Alternativen zum Modell der Kleinfamilie werden beliebter

Die Umfrage vom Difu hat auch danach gefragt, wie die Menschen in der Stadt der Zukunft leben wollen. Viele Antworten gehen dahin, dass gemeinschaftliche und generationsübergreifende Wohnformen in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft äußerst erwünscht sind. Grund dafür ist bei jüngeren Menschen der Wunsch nach Gemeinschaftlichkeit und zu Alternativen für das Modell der Kleinfamilie, sowie einer nachhaltigeren Lebensweise. Die Beweggründe der Älteren hingegen liegen darin, die Anonymität zu verringern, sowie eine gegenseitige Unterstützung und gesellschaftliche Einbindung in das Leben im Alter zu erlangen.
Auch eine Studie des Bundesverbandes der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW) hat zum Thema „Wohnen im Jahr 2030“ ähnliche Ergebnisse erhalten. Die veränderte Lebenssituation in der Stadt lässt den Zusammenhalt der Nachbarn innerhalb eines Wohnquartiers wichtiger werden. Die Identifikation mit dem Quartier oder Kiez ist jetzt schon zu merken. Viele Wohnhäuser veranstalten gemeinsame Sommerfeste, Grillabende oder setzen sich für eine gemeinsame Gestaltung und Nutzung von Innenhöfen ein.

Trend 4: Smarte Technik in Haus und Wohnung

Wie die Studie vom GdW zeigt, wird die Technik noch mehr das Leben zu Hause beeinflussen. Sind es heute schon Staubsaugerroboter oder ein Kühlschrank, der erkennt, welche Produkte nachgekauft werden müssen und direkt einen Einkaufszettel erstellt, werden in der Zukunft noch viele weitere Hilfsmittel das Wohnen unterstützen. Gerade im Hinblick auf nachhaltiges und Ressourcen schonendes Wohnen wird Smart Home Technik noch vieles verändern. Heizungen und Lüftungen lassen sich vom Smartphone steuern und werden immer effizienter und helfen so Energie zu sparen.

Smarte Haus Technik

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Trend 5: Zukunftsstadt: Wohnort dicht am Arbeitsplatz

Rund 70% der Befragten der Studie vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) wünschen sich in der Stadt der Zukunft einen vom Wohnort getrennten Arbeitsplatz. Dieser Wunsch überrascht. Schließlich werden gleichzeitig traditionelle Arbeitsmodelle oft in Frage gestellt. Auch die Zahl derer, die lieber mobil wären und ihre Arbeit über das Internet von unterwegs oder von zu Hause ausüben, ist verhältnismäßig gering. In Berlin ist der Wunsch ortsunabhängig zu arbeiten jedoch überdurchschnittlich hoch.

Bei der Mehrheit liegt die Priorität hingegen auf einem festen, externen Arbeitsplatz der dicht zum Wohnort liegt. Auch wird es vielen wichtig sein, Familie und Beruf verbinden zu können. Für die Stadtentwicklung wird es also entscheidend sein, Quartiere so zu entwickeln, dass sowohl der Arbeitsplatz als auch Freizeitangebote schnell zu erreichen sind.

Grünes Zuhause

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Trend 6: Zentral im Grünen

Ein wichtiger Ausgleich zur Arbeit ist die Freizeit. Wer in der Stadt wohnt, wünscht sich häufig einen grünen Rückzugsort, um von dem Trubel der Stadt Abstand zu gewinnen. Daher werden Grünflächenkonzepte in der Stadtentwicklung immer wichtiger, um den Bewohnern genug Platz für ihre Freizeitaktivitäten zu bieten. Neben dem Freizeitaspekt haben Grünflächen auch wichtige ökologische Aufgaben wie Luftreinhaltung und Temperaturregulierung.
Gemeinschaftlich genutzte Gärten sind auf dem Vormarsch und Urban Gardening bringt auch Stadtkinder in Kontakt mit Pflanzen, Beeten und Gemüse. Urban Gardening verbindet das Stadt- mit dem Landleben und steigert so die Lebensqualität.

Trend 7: Digitales und soziales Netz

Soziale Netzwerke vereinfachen den Kontakt zu anderen Menschen immer mehr, jedoch ist der reine digitale Kontakt kein Ersatz für den direkten Austausch. Das Leben in der Zukunftsstadt soll keineswegs nur von Internetbekanntschaften und sozialen Medien geprägt werden, sondern viel mehr auf realen Kontakten basieren. Die virtuelle Kommunikation wird in Zukunft trotzdem allgegenwärtig sein. Durch den technologischen Fortschritt erhoffen sich die Meisten eine Verbesserung der Lebensqualität und sehen darin weniger eine Bedrohung, sondern viel mehr das Tor zu neuen Möglichkeiten. Die Verbindung der virtuellen und realen Welt öffnet ganz neue Türen und Wege und fördert maßgeblich die gesellschaftliche Entwicklung.

Netzwerk

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Trend 8: Gesundheitsbewusstes Leben

Gesundheitsbewusstes Leben ist ein Trend, der jetzt schon immer mehr an Fahrt gewinnt. Die Menschen nehmen an Fitnessprogrammen teil, gehen ins Sportstudio und achten auf eine gesunde Ernährung. Mittlerweile ist ein regelrechter Gesundheitsmarkt entstanden, der Programme aus Bewegung und passender Ernährung anbietet.
Laut GdW Studie wird in der Zukunft das Training vermehrt in einem quartierseigenen Fitnessraum oder einem kleinen Sportstudio stattfinden, in dem die Bewohner des Quartiers uhrzeitunabhängig an die Geräte können. Auch das eigene Zuhause wird durch E-Health- und Fitness-Systeme immer mehr zum Sporttreiben genutzt.

Trend 9: Altern in der Stadt der Zukunft

Auch das Leben im Alter wird sich in der Zukunftsstadt verändern. Die zukünftigen Rentnergenerationen werden sich immer höheren Risiken von Altersarmut ausgesetzt sehen. Keine durchgängigen Arbeitsbiografien, Teilzeitjobs und eine hohe Anzahl von Langzeitarbeitslosen: Viele Menschen werden im Rentenalter mit wenig Einkommen auskommen müssen.Vorsorgen ist daher wichtiger als je zuvor. Studien belegen, dass Wohnungseigentümer seltener von Altersarmut betroffen sind, da sie unter anderem von Mietsteigerungen seltener betroffen sind. Im Rentenalter sparen Wohnungseigentümer durchschnittlich 518 Euro gegenüber Mietern, wodurch Eigentümer mehr von ihrer Rente übrighaben und so weniger Geldsorgen haben.

Altern in der Stadt

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Fazit

Die Stadt der Zukunft ist einem ständigen Wandel unterzogen. Wie die beschriebenen Trends die Zukunftsstadt verändern und prägen werden, ist heute noch nicht in vollem Umfang klar. Sicher ist nur, dass es auf jeden Fall einige Veränderungen geben wird.

In Zeiten der ständigen Veränderung ist ein Ort der Ruhe besonders wichtig. Ein festes Zuhause kann Sicherheit geben und Sie vor Altersarmut schützen. Daher entscheiden sich immer mehr Menschen für die eigenen vier Wände. Falls Sie Interesse an einer Eigentumswohnung haben, finden Sie auf unserer Seite viele Angebote.

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