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Sicherheit und Vermögensaufbau mit Immobilien

30. 10. 2015 | Jürgen Kriegisch | News

Das Eigenheim als Vermögensaufbau

© Robert Kneschke - Shutterstock.com

Seit Jahren sind Wohnimmobilien, trotz steigender Preise, eine beliebte Anlage zum Vermögensaufbau. Das bestätigt auch das diesjährige Vermögensbarometer der Sparkassen-Finanzgruppe. Wenn es um Geld und Vermögen geht, gehören die Deutschen nicht zu den Mutigsten. Das wichtigste Kriterium für den Vermögensaufbau ist, neben Flexibilität, Verfügbarkeit und Rendite, vor allem die Sicherheit. 81 Prozent der befragten halten Immobilien für eine gute Investition zum Vermögensaufbau und klassifizieren sie somit auch als eine sichere Anlage. Auch bei Niedrigzinsen erfreuen sich Immobilien steigender Beliebtheit: 35 Prozent sehen Immobilien als die geeignetste Geldanlageform bei Niedrigzinsen, ein Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Eigenheime sind ein bevorzugtes Mittel zum Vermögensaufbau


Das Eigenheim als Kapitalanlage

© Jirsak - Shutterstock.com

Das Ergebnis der Befragung nach der Art der Wohnimmobilien zum Vermögensaufbau ist eindeutig: 53 Prozent der Befragten würden auf ein Eigenheim setzen, das bedeutet einen Anstieg von drei Prozent seit dem Jahr 2013. Knapp ein Viertel der Bevölkerung (24 Prozent) plant aktuell sogar den Kauf eines Eigenheims. Im Gegensatz dazu würden 28 Prozent eine fremdgenutzte, also vermietete Immobilie bevorzugen, auch hier ist die Zahl um vier Prozent seit 2013 gestiegen. Ein allgemeiner, kontinuierlicher Anstieg ist erkennbar.

Deutsche setzen stärker auf Eigen- als auf Fremdkapital

Auch in Sachen Finanzierung bestätigt die Studie die typisch deutsche Vorsicht und den Wunsch nach Sicherheit. Zwar würden drei Viertel der Befragten (75 Prozent) einen Kredit zur Erwerbsfinanzierung aufnehmen, allerdings soll der Anteil des Fremdkapitals möglichst gering bleiben. Trotz aktuell niedriger Hypothekenzinsen ist die Risikobereitschaft bei der Aufnahme eines Kredits also nicht unbedingt größer. Eine große Mehrheit von 48 Prozent würde beim Erwerb einer Immobilie auf bis zu maximal 60 Prozent Fremdkapital zurückgreifen. Jeder fünfte Befragte hält eine Verschuldung von bis zu 80% des Kaufpreises noch für vertretbar. Lediglich sechs Prozent würden sich mit bis zu 100% des Kaufpreises verschulden.

Rechnen für die Altersvorsorge

© Syda-Productions - Shutterstock.com

Sorge um Altersabsicherung

Losgelöst von der positiven Entwicklung für Immobilien als Mittel zum Vermögensaufbau, steht die negative Tendenz bei der Altersvorsorge der Deutschen. Zwar haben 70 Prozent bereits Maßnahmen getroffen, doch gleichzeitig haben 29% noch keinerlei Vorsorge getroffen. Das Gefühl, zu jung zu sein, oder das fehlende Einkommen werden als Hauptgründe identifiziert. Alarmierend ist auch die Anzahl derer, die für das Alter monatlich nichts zurücklegen – zuletzt stieg diese Zahl von 32 Prozent im Jahr 2013 auf knappe 40 Prozent im Jahr 2015. Insbesondere Personen mit geringem oder mittlerem Einkommen scheinen sich nicht für das Alter abzusichern. Als Grund hierfür wird die Niedrigzinsphase angegeben, die Besserverdienende anscheinend leichter abfangen können als Geringverdiener. Die Studie sieht hier eine wachsende Vorsorgeproblematik, die durchaus eine relevante sozialpolitische Dimension erreichen könnte, sofern nicht dagegen gesteuert wird.

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