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Ipsos-Umfrage bestätigt: Berlin weltweit beliebteste deutsche Stadt

21. 07. 2017 | Jürgen Kriegisch | Berlin, News

Städteranking Berlin

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Wie eine Umfrage des Markt- und Meinungsforschungszentrums Ipsos ergab, ist Berlin weltweit die beliebteste deutsche Stadt. Das entschieden rund 18.500 Personen aus 26 Ländern, die im April und Mai 2017 am Ipsos Online Panel teilnahmen. Im globalen Vergleich landet die deutsche Hauptstadt damit auf Platz 14 und mit deutlichem Abstand vor München. Die bayerische Landeshauptstadt konnte sich nur Platz 25 sichern. Auf dem Siegertreppchen der beliebtesten Städte versammeln sich New York (Platz 1), Abu Dhabi (Platz 2) und London (Platz 3).

Berlin als Ort zum Arbeiten international gefragt

Die im Rahmen der Ipsos-Studie befragten Personen sollten ihre bevorzugten Städte zum Leben, Arbeiten oder als Reisedestination nennen. In allen drei Kategorien konnte sich Berlin behaupten, am besten schneidet die Spreemetropole jedoch im Bereich Business ab. Zehn Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass sie Berlin unter den Top-3-Städten für berufliche Unternehmungen sehen. Weltweit belegt die Stadt in diesem Ranking Platz 9. Als Wohnort kommt Berlin bei acht Prozent, als Reiseziel bei sechs Prozent der Befragten infrage. Auf die Jugend übt die Stadt einen besonders hohen Reiz aus: Unter den Befragten, die 1996 oder später geboren wurden (Generation Z), würden elf Prozent von ihnen in Berlin arbeiten.

Alle wollen nach Berlin

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28 Prozent der Deutschen wollen in Berlin wohnen

Wenn wir die Umfrageergebnisse nach Nationalität filtern, ergibt sich ein noch etwas differenzierteres Bild. So fühlen sich Deutsche laut Studie offensichtlich in europäischen Metropolen am wohlsten. Immerhin liegen die zehn besten von ihnen gewählten Städte zum Wohnen allesamt in Europa. Auf Platz 1 mit 29 Prozent landet Wien, dicht gefolgt von Berlin: 28 Prozent der Deutschen halten Berlin als Wohnort geeignet. Dahinter reiht sich München ein, wo nur 24 Prozent der deutschen Befragten wohnen wollen. Über alle Kategorien hinweg – Wohnen, Arbeiten, Besuchen – kann sich Berlin sogar gegen alle anderen Städte durchsetzen: Die Stadt liegt in der internationalen Germany-Top-Ten auf der Spitzenposition.

Weitere Studien belegen eine hohe Anziehungskraft der Spreemetropole:

 

Digital Natives zieht es nach Berlin

Generation Y, Generation Me, Egotaktiker, Digital Natives oder Millennials – die Generation, deren Mitglieder nach 1980 bis etwa zur Jahrtausendwende geboren wurde, hat viele Namen. Ebenso vielfältig sind ihre Lebensentwürfe. Millennials neigen zur Improvisation, verlassen die ausgetretenen Pfade der Älteren und probieren aus, sowohl im Privatleben also auch im Job. Freizeit, Bildung, Beruf – das sind die Aspekte, die einem Millennial wichtig sind und denen sie offensichtlich am besten in einer Großstadt gerecht werden können. Denn seit Jahren zieht es die jungen Menschen weltweit in die Städte, in denen sie sich bessere Zukunftschancen und höhere Zufriedenheit ausrechnen.

Doch welche Stadt kommt infrage? Das Unternehmen Nestpick hat sich jüngst eben dieser Frage gewidmet und die Attraktivität von Städten auf Millennials untersucht. Unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wählten sie weltweit 100 Städte aus und erstellten ein Städte-Ranking für Millennials. Gute Neuigkeiten für Deutschland: Gleich drei Städte konnten sich in den Top-Ten verorten, allen voran Berlin auf Platz 2, knapp hinter dem Sieger Amsterdam. Auf dem dritten Platz liegt München, auf Platz 8 die Rheinmetropole Köln.

Die Offenheit Berlins entspricht dem Lebensstil der Millennials

Leben und leben lassen – das ist das Motto junger Menschen. Sie sind überwiegend tolerant gegenüber Zugezogenen, stehen der Vielfalt sexueller Neigungen sowie Ehe- und Familienmodellen aufgeschlossen gegenüber und fordern Gleichberechtigung der Geschlechter. Vor allem in Berlin rennen sie in diesen Punkten offene Türen ein: Die Stadt ist seit jeher für ihre Offenheit bekannt. Sie ist bunt und höchst experimentierfreudig. Dementsprechend konnte die Hauptstadt im Millennial-Ranking von Nestpick bei den Faktoren „LGBT-Freundlichkeit“ und „Gleichstellung“ sehr hohe Punktzahlen (9,1 von 10 Punkten bzw. 9 von 10 Punkten) erzielen.

Volle Punktzahl gab es übrigens beim Faktor „Nachtleben“. Die Autoren analysierten die Anzahl der Clubs sowie Öffnungszeiten und kürten das Berliner Nachtleben zum Besten weltweit. Den ersten Platz teilt sich die Bundeshauptstadt hier lediglich mit Paris.

Start-up Szene in Berlin

© Sergey Nivens - Shutterstock

Startup-Kultur und geringe Lebenshaltungskosten sind für Berufseinsteiger ideal

Kreativ, jung und digital, so sind die Berliner, und sie bringen dadurch die besten Voraussetzungen für innovative Ideen und Unternehmensgründungen mit. Die Startup-Szene Berlins floriert seit einigen Jahren kräftig und zieht Unternehmen wie hochqualifizierte Fachkräfte an die Spree. Im Millennial-Ranking gibt es gute 7,1 Punkte für die „Startup-Freundlichkeit“. Im Highspeed-Internet-Ranking schneidet die Metropole mit 7,5 Punkten ebenfalls gut ab – für Digital Natives, die sowohl beruflich als auch privat kaum auf schnelles Internet verzichten können, ein wichtiger Faktor.

Attraktiv für junge Menschen ist Berlin zudem aufgrund der geringen Lebenshaltungskosten, so ein weiteres Ergebnis der Studie. In den Kategorien „Food“ und „Beer“, in denen jeweils die durchschnittlichen Ausgaben analysiert wurden, vergab Nestpick 7,1 bzw. 7 Punkte. Um sich in der großen Stadt von A nach B zu bewegen, benötigen Berliner darüber hinaus nicht unbedingt ein eigenes Auto: Aufgrund des guten Nahverkehrs und der Vorreiterrolle bei Sharing-Modellen erhält die Hauptstadt 7,5 Punkte in der Kategorie „Nahverkehr“. Der Verzicht auf das Auto schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt – was Millennials zu schätzen wissen.

Monocle: Berlin – eine der lebenswertesten Städte der Welt

Wenn es um Lebensqualität geht, kann Berlin mit anderen Metropolen in Europa und auf der ganzen Welt mithalten und sie teilweise sogar übertreffen. Das haben zahlreiche Städte-Rankings der vergangenen Jahre gezeigt. In die Lobeshymnen auf Berlin stimmte das britische Lifestyle-Magazin Monocle ein: In seiner jährlichen Auflistung der „lebenswertesten Städte der Welt“ lag die Hauptstadt auf Platz 3. 2014 hatte Berlin noch außerhalb der Top-10 auf Rang 14 ein freudloses Dasein fristen müssen.

Warum ist Berlin so lebenswert? Der Monocle-Redaktion zufolge waren es vor allem die vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten, bedingt durch die erschwinglichen Mieten, die einen Reiz Berlins ausmachen. Niedrige Wohnkosten sind jedoch nicht der einzige Grund für das gute Abschneiden der Hauptstadt. Die Redakteure ließen auch Kriterien in ihre Bewertung mit einfließen, die in anderen Rankings weniger Beachtung finden. Chefredakteur Tyler Brûlé zufolge stehen Städte besonders hoch im Kurs, die lebendig sind, in denen das Nachtleben tobt und man sich leicht zurechtfinden kann. Wichtig seien außerdem ein tolerantes Miteinander, ansprechende Architektur, eine gute Erreichbarkeit von Grünflächen, ein breites Einzelhandelsangebot und gutes Wetter. Auch wenn Berlin mit Blick auf letzteres eher schlecht abschneiden dürfte – in puncto Nachtleben und Kulturszene hat die Hauptstadt eine Menge zu bieten. Auch die Fragen nach Toleranz, interessanter Architektur und kurze Wege zu Parks und Seen sind Aspekte, in denen Berlin punkten kann. Neben den genannten Bereichen spielten „klassische“ Kriterien wie Wirtschaftsfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und die Sicherheit eine Rolle. Auch in diesen Aspekten konnte Berlin überzeugen.

Ranking Berlin

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Der Youthful Cities Index: Berlin – eine Stadt mit vielen Qualitäten

Berlin wurde in einer Studie der Organisation YouthfulCities zur attraktivsten Stadt Europas für Jugendliche gekürt – und belegt weltweit den zweiten Platz. Andere Metropolen wie New York (Platz 3), Paris (Platz 5) und Tokyo (Platz 9) mussten sich geschlagen geben. Einzig und allein die größte Stadt Kanadas, Toronto, hat besser abgeschnitten als Berlin. Die Bewertung der Städte erfolgte in zwei Phasen. Zunächst wurde von YouthfulCities eine Liste entwickelt, auf der verschiedene Kategorien und Indikatoren gesammelt wurden, die für die Verwirklichung eines angenehmen Lebens bei Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren besonders relevant sind. Darunter fielen zum einen Aspekte des Lifestyles wie Freizeitgestaltung, Kunst-, Musik-, Filmszene und Ausgehkultur, aber auch „ernste“ Aspekte wie politische Partizipation, Mobilität, Berufstätigkeit bei Jugendlichen, allgemeine Sicherheit und ökologische Nachhaltigkeit.

Ausgeprägtes Szeneleben und erfolgsversprechendes Arbeitsleben – mit dieser ausgewogenen Mischung erobert Berlin die Herzen vieler junger Menschen weltweit. Dementsprechend schneidet die Stadt im europaweiten Vergleich besonders gut in den Bereichen „play“ und „work“ ab. Den ersten Platz belegt Berlin zum Beispiel in den Kategorien Musik, Film und Mobilität. Mit New York City teilt die deutsche Hauptstadt außerdem in der Kategorie „Berufstätigkeit bei Jugendlichen“ die Spitzenplatzierung.

PwC/ULI-Städteranking kürt Berlin zur Nummer 1 in Europa – Vier deutsche Metropolen in den Top Five 

Nach Einschätzung internationaler Experten werden Immobilienmärkte in deutschen Großstädten massiv von den Auswirkungen der Brexit-Entscheids profitieren. Das geht aus der diesjährigen Neuauflage der Studie „Emerging Trends in Real Estate“ von PwC und dem Urban Land Institute (ULI) hervor. Erstmals in der Geschichte des Städterankings führten drei deutsche Städte die Liste der attraktivsten Städte für Immoblieninvestments und -projektentwicklung an: Berlin auf Platz eins, gefolgt von Hamburg und Frankfurt, während München hinter Dublin den fünften Platz belegte. London hat im derzeitigen Klima der Ungewissheit über die Folgen und Bedingungen des EU-Austritts seine einstige Attraktivität verloren und liegt weit abgeschlagen auf Platz 27. Nur in Istanbul, Athen und Moskau stehen die Zukunftsaussichten für die Immobilienbranche nach Expertenmeinung noch schlechter.

Frankfurt als Bankenzentrum wird am eindeutigsten von der Verlagerung der Finanzmacht nach Kontinentaleuropa profitieren. Daneben wird jedoch gerade das Potential der Hauptstadt als besonders positiv beurteilt. Laut Bericht gehen die Experten davon aus, dass Berlin in den nächsten zehn Jahren ein stärkeres Wachstum aufweisen wird als alle anderen europäischen Städte. Die deutsche Hauptstadt lag in allen vier Kategorien der Studie vorn: Investitionen, Projektentwicklung, zukünftige Miet- und Kapitalentwicklung. Diese Dynamik, so die Experten, verdanke sie nicht zuletzt ihren Qualitäten als angesagte Metropole mit einer jungen Bevölkerung, schnellem Wachstum und einem unterversorgten Immobilienmarkt, der Anlegern und Projektentwicklern sowohl im Wohnungs- als auch im Büroflächenbau ausgezeichnete Chancen bietet.

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