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Postbank-Studie: Wohnatlas 2017 zeigt die besten Investitionschancen in Deutschland

03. 08. 2017 | Jürgen Kriegisch | Berlin, News

Postbank Wohnatlas 2017

© leolintang - Shutterstock.com

Wohneigentum in Deutschland zahlt sich aus. In mehr als der Hälfte der 402 deutschen Kreise und Städte können Eigentümer damit rechnen, dass ihre Immobilie bis 2030 wertstabil bleibt oder gar eine Wertsteigerung erfährt. So lautet das zentrale Ergebnis der Studie Wohnatlas 2017, den die Postbank gemeinsam mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) herausgegeben hat. Dafür wurde auf Basis relevanter Regionaldaten zur Bevölkerungs- und Altersstruktur, Haushaltsgröße, Wohnausgaben und zum Einkommen zunächst die bundesweite Nachfrageentwicklung berechnet und anschließend eine Prognose für die Wohnungsmärkte der einzelnen Städte und Regionen erstellt. Ein wichtiger Bestandteil des Wohnatlasses ist die Kaufpreisprognose für Wohneigentum bis ins Jahr 2030.

Chance auf Wertsteigerung in Großstädten besonders groß

Wer eine Wohnimmobilie in einer deutschen Großstadt sein Eigentum nennt, kann sich glücklich schätzen. Denn hier wird im Vergleich zu ländlich gelegenen Gebieten eine deutlich stärkere Wertsteigerung bis 2030 angenommen. Dies beschränkt sich zudem nicht nur auf die Immobilien innerhalb der Stadtgrenzen der großen Metropolen, sondern strahlt auch auf die angrenzenden Landkreise aus.

Das stärkste Preiswachstum zeigt sich im Süden der Bundesrepublik. München liegt mit einem jährlichen Wachstum zwischen 2016 und 2030 von 1,3 Prozent an der Spitze der deutschen Großstädte. Darüber hinaus konnten sich gleich sieben bayerische Kreise im Ranking der zehn Regionen mit den dynamischsten Preisentwicklungen platzieren, darunter Erding (+ 2,1 Prozent), Landkreis München (+ 1,8 Prozent) und Ebersberg (+ 1,6 Prozent), die zum unmittelbaren Speckgürtel der bayerischen Landeshauptstadt zählen. Das mit Abstand höchste Preiswachstum ist laut Postbank-Studie jedoch im baden-württembergischen Heilbronn in Baden-Württemberg zu erwarten. Hier sollen die Wohnimmobilienpreise bis 2030 jährlich um vier Prozent steigen.

Berlin Top-Standort

© Rolf G Wackenberg - Shutterstock.com


Optimale Zukunftsaussichten für Berlin, Leipzig und Dresden

Obwohl laut Preisprognose in den neuen Bundesländern vielerorts kaum mit Zuwächsen für Wohnimmobilien zu rechnen ist, liegen gerade hier die derzeit wohl spannendsten Wohnungsmärkte. So befinden sich die ostdeutschen Großstädte Dresden und Leipzig in der Top Ten der Großstädte mit den stärksten prognostizierten Preisanstiegen bis 2030. Dresden platziert sich auf Platz 2 hinter München mit einer jährlichen Verteuerungsrate von einem Prozent, Leipzig auf Platz 6 mit 0,6 Prozent. Günstige Rahmenbedingungen für den Immobilienkauf zeigen sich außerdem in Potsdam. Die Stadt fällt mit einer prognostizierten Steigerungsrate von 1,6 Prozent unter die zehn besten Stadt- und Landkreise.

Trend reißt nicht ab: Auch für Berlin gehen die Autoren der Studie davon aus, dass sich der Wert von Wohnimmobilien bis 2030 kontinuierlich erhöhen wird. Allerdings ist die Dynamik im Vergleich zu vielen anderen deutschen Metropolen etwas geringer. Die Wachstumsrate ist mit 0,3 Prozent jährlich angegeben, womit Berlin auf Platz 9 im Städte-Ranking rangiert.

Bevölkerungswachstum

© Arthimedes - Shutterstock.com


Postbank-Studie „Wohnatlas 2016 – Leben in der Stadt“ prognostiziert bundesweites Bevölkerungswachstum

In den vergangenen zehn Jahren stiegen die Preise für Wohnimmobilien in 80 Prozent der deutschen Großstädte an. Der Grund hierfür ist die zunehmende Urbanisierung und das damit einhergehende Bevölkerungswachstum. Mit dem aktuellen Flüchtlingszuzug treten jedoch noch mehr Mieter von morgen auf die Wohnungsmärkte als bisher gedacht. Im „Postbank Wohnatlas 2016“ wurde die Entwicklung der Wohnungsmärkte in den 36 größten deutschen Städten untersucht und der Flüchtlingszuzug dabei mit einbezogen. Das Ergebnis: Die deutschen Großstädte werden sich bis zum Jahr 2030 sowohl mit Blick auf die Bevölkerungszahlen als auch auf die Preisentwicklung sehr unterschiedlich entwickeln. Demnach werden nur zwei von fünf untersuchten Städten weiterhin wachsen. Ohne den Zuzug der Flüchtlinge wäre es sogar nur ein Drittel. In einigen Städten wird der Bevölkerungsrückgang durch Flüchtlinge voraussichtlich abgemildert. Um Engpässe in Großstädten wie Berlin und Hamburg zu verhindern, sei es jedoch notwendig, die ankommenden Schutzsuchenden gerecht und sinnvoll auf Länder, Gemeinden und Kommunen zu verteilen. Nur so können die Vorteile der Zuwanderung am besten genutzt werden.

berlin-luftaufnahme_dpa

© static.bz-berlin.de - dpa


Berlin wird wachsen, andere Städte werden schrumpfen

Um den Schutzsuchenden eine Perspektive zu bieten, ist es wichtig, diese zu begleiten – so wie es derzeit viele Freiwillige tun . Nach dem Asylverfahren folgt das langfristige Bleiberecht und damit beginnt die Integration in die deutsche Gesellschaft und den deutschen Wohnungsmarkt. In Berlin könnte die Bevölkerung laut Postbank Wohnatlas bis zum Jahr 2030 um 4,7 Prozent wachsen. Das ist der höchste Wert unter allen untersuchten Städten. Potsdam liegt mit einer Bevölkerungszunahme von 4,5 Prozent an zweiter Stelle vor Hamburg mit 4,4 Prozent. Mit der Bevölkerungszunahme werden auch die Preise steigen. Allerdings, so die Aussage der Studie, habe der Flüchtlingszuzug keinen unmittelbaren Einfluss auf die Kaufpreise und der Anstieg werde auch nicht mehr so groß sein, wie in den vergangen Jahren zu beobachten war. Und obwohl die Flüchtlinge Berlin und Hamburg vor Herausforderungen stellen, könnten sie für Frankfurt am Main, Hannover, Dortmund und Kiel neue Chancen bringen. Diese Städte stehen stellvertretend für 20 der 36 untersuchten Orte, die eine schrumpfende Bevölkerung und daher von den zuziehenden Flüchtlingen profitieren.

Deutschland braucht mehr Platz für Wohnungen

Neubau

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Der Postbank- Wohnatlas nennt nicht nur die positive demografische Entwicklung als Indikator für steigende Preise. Auch die Erschließung von Neubaugebieten, der Ausbau der Infrastruktur und die Ansiedlung großer Unternehmen tragen zur Attraktivität eines Wohnortes und damit auch zur Kaufpreisentwicklung für Wohnimmobilien bei. Ein weiterer Grund für den Preisanstieg ist die Entwicklung der Bedürfnisse von Wohneigentümern. In den vergangenen Jahren stieg die Anzahl von Haushalten, insbesondere von Singlehaushalten. Gleichzeitig wächst bei vielen jedoch auch der Wunsch nach mehr Wohnraumfläche. Im Jahr 2005 lag die durchschnittliche Immobiliengröße noch bei 71,8 Quadratmetern, heute sind es bereits 73,3 Quadratmeter. Die Tendenz bis zum Jahr 2030 ist laut Postbank- Wohnatlas positiv. Dadurch werden vor allem Eigentumswohnungen in naher Zukunft noch gefragter.

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