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Ostseebad Binz: Die besten Tipps auf einen Blick

03. 05. 2017 | Jürgen Kriegisch | Unsere Projekte

Aktivitäten Binz

© anyaivanova - Shutterstock

Kaum eine Stadt auf Rügen hat sich seit der Wende so stark verändert wie Binz. Plattenbauten und staatliche Ferienheime prägten während der DDR das Stadtbild und sorgten dafür, dass das seit Jahrhunderten als Badeort bekannte Ostseestädtchen stark an seiner Anziehungskraft einbüßte. Binz schlief einen regelrechten Dornröschenschlaf bis es schließlich von der deutschen Wiedervereinigung wieder wachgeküsst wurde. Eine Reihe von Modernisierungen, Rekonstruktionen und Sanierungen brachten den Zauber der Vergangenheit wieder zum Vorschein. Heute gilt Binz nicht nur als das größte, sondern auch als eines der bekanntesten und beliebtesten Seebäder auf Rügen. Touristen wie Einwohner schätzen das facettenreiche Naherholungs- und Freizeitangebot der Ostküste, und können sich ein Leben ganz ohne Sandstrand und Seeluft gar nicht mehr vorstellen. Es ist folglich kein Wunder, dass die Immobilienpreise in Binz und auf ganz Rügen in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen sind.

 

Bernsteinkult und mondäne Bäderarchitektur

Bereits 1830 machte Binz und seine Umgebung als Urlaubs- und Badeort von sich reden. Damals gastierte die Urlaubsgesellschaft jedoch nicht wie heute in Hotels, sondern in großen, villenähnlichen Häusern, die während der Gründerzeit in vielen deutschen Seebädern entlang der Ostseeküste entstanden. Die historischen Holzbauten, typischerweise mit weiß getünchter Fassade, prägen bis in die Gegenwart das Stadtbild der Ostseestädte und verleihen ihnen ein elegantes Flair. Charakteristisch für die Bäderarchitektur ist ein verspielter Mix von Elementen aus Jugendstil und Klassizismus. Mit Holzschnitzereien und reichverzierten Veranden, Balkonen, kleine Türmchen und Giebeln wirken die meist vierstöckigen Gebäude grazil und verspielt. In Binz findet sich behutsam restaurierte Bäderarchitektur in vielen Straßenzügen wieder, zum Beispiel entlang der autofreien Strandpromenade. Wie in einem riesigen Freilichtmuseum können prächtige Villen wie die Villa Meeresgruß oder Villa Undine bei Spaziergängen in Augenschein genommen werden.

Eine Schatzsuche ganz anderer Art ermöglicht das reiche Bernsteinaufkommen an den Stränden von Binz, Prora und Sellin. Das „Gold des Meeres“ kann hier besonders nach stürmischen Tagen eingesammelt werden. Zwischen Muscheln, Sand und Gestein funkeln die gelben bis bräunlichen Kostbarkeiten und ziehen jedes Jahr zahlreiche Sammler in ihren Bann. Je nach Größe und Farbe wird der Bernstein geschliffen, poliert und zu Schmuckstücken verarbeitet – echte Rügener Unikate.

Radfahren Ostsee

© ThomBal- Shutterstock


Aktives Rügen: Wandern, Angeln, Radfahren

Wer an Rügen denkt, hat gleich Sandstrände und Wellnessanlagen vor Augen. Doch statt die Beine hochzulegen, können Sie hier auch richtig aktiv werden. Entlang der Prorer Wiek, der Ostseebucht südöstlich von Binz, befindet sich eine abwechslungsreiche Heidelandschaft, die zum Wandern und Fahrradfahren einlädt. Ebenso sind das Waldgebiet Granitz mit dem gleichnamigen Jagdschloss sowie Prora und das Ostseebad Sellin beliebte Ausflugsziele. Verschiedene Bodden, flache, leicht salzhaltige Binnengewässer, locken Angler mit attraktiven Fischbeständen von Hecht und Zander.

Einiges komfortabler sind Ausflüge mit Bahn oder Boot. Eine echte Attraktion ist der Rasende Roland, eine bereits seit 1895 in Betrieb befindliche Dampflokeisenbahn, die täglich gemächlich zwischen Putbus und dem Ostseebad Göhren ihre Runden dreht. Ebenfalls obligatorisch ist eine Besichtigung der strahlendweißen Kreidefelsen, die schon 1818 den Maler Caspar David Friedrich inspirierten. Regelmäßig stechen von Binz, Prora und anderen Seebädern Schiffe zu den Kreideküsten in See, die im Nationalpark Jasmund bis zu 118 Meter hoch aus dem türkisblauen Wasser ragen. Der höchste Punkt der Kreideküste ist der Königsstuhl, der über einen Wanderweg bestiegen werden kann und eine tolle Aussicht über das Meer und die Küste bietet.

Kulinarische Perlen in Binz und Umgebung

Seeluft macht hungrig. Das wissen auch die Gastronomen auf Rügen und verwöhnen den Gaumen ihrer Gäste mit leckeren Speisen. Das Angebot ist vielfältig, doch so nah am Meer dürfen natürlich vor allem Fischgerichte in den Menükarten nicht fehlen. Im Frühjahr genießen Sie vorzügliche Herings- und Hornhechtgerichte, ob im Feinschmeckerrestaurant oder im Fischbrötchen zwischendurch. Aber auch fangfrischer Dorsch und Flunder können in den Fischlokalen entlang der Ostküste Rügens probiert werden. Im Herbst und in den Wintermonaten kommt zudem in vielen Restaurants eine Spezialität Mecklenburg-Vorpommerns auf den Tisch, die vielleicht nicht jedermanns Sache ist: Kohl.

In Binz wird es Feinschmeckern nicht langweilig. Zu den beliebtesten Adressen für ein abendliches Dinner gehört das Restaurant MAXIM, das sich in einer wunderschönen Villa im Stil der Bäderarchitektur befindet. Zu empfehlen sind die erschwinglichen Drei-Gänge-Menüs mit passender Weinbegleitung. Ein nicht nur kulinarisches Erlebnis ist der Besuch des Restaurants Alte Brennerei, das sich im Jagdschloss Granitz befindet. Ein Blick auf die Karte verspricht zünftige Abende bei Gänsebraten, Wildgerichten und Matjes. Gespeist wird auf der Sonnenterrasse oder im urigen Gewölbekeller. Schon längst kein Geheimtipp mehr ist die Fischräucherei Kruse, eher Bude als Restaurant. Sie liegt direkt an der Strandpromenade und begeistert seit vielen Jahren mit leckeren Fischbrötchen: Makrele, Räucherlachs, Sprotten, Bismarck-Hering – alles frisch aus dem Räucherofen. Einen herrlichen Blick auf die Ostsee gibt es zum Dessert.

Traumhafte Penthouse-Wohnungen bei Binz

Wer den Meerblick lieber von seiner privaten Dachterrasse genießen möchte, hat nun die Gelegenheit, in der geschichtsträchtigen Denkmalimmobilie „Neues Prora“ ein Penthouse direkt an der Ostsee zu erwerben. Die Wohnung ist nur einen Katzensprung vom Sandstrand in Prora entfernt und der Käufer kann aufgrund der Denkmalschutz-AfA einiges an Steuern sparen.

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