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Keine Angst vor Inflation – Immobilien und Gold bieten Schutz

14. 12. 2012 | Jürgen Kriegisch | Berlin, News, Tipps & Tricks

© tanatat - Fotolia.com

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In diesen Tagen feiert die reichste Ente der Welt Jubiläum: Dagobert Duck wird 65 Jahre alt. Vielen Ökonomen gilt der Erpel jedoch als schlechter Wirtschafter. Der Vorwurf: Dagoberts Geldspeicher schützt sein Vermögen zwar vor der Panzerknackerbande und anderen Dieben, nicht aber vor Inflation. Immobilien oder andere Sachwerte sucht man in seinem Geldspeicher vergebens. Stattdessen Münzen und Banknoten soweit das Auge reicht. Dagoberts Geldspeicher ist der Albtraum jedes realen Finanzberaters, denn Experten empfehlen zum Schutz vor Inflation Immobilien und Gold als sichere Investments. Warum eigentlich?

Was ist Inflation?

Der Wert des Geldes hängt davon ab, wie viel man im Tausch dafür erhält. Umgekehrt ausgedrückt: Für dieselben Waren muss je nach aktuellem Wert des Geldes mehr oder weniger gezahlt werden. Diese Veränderung wird als Inflation bzw. im Falle der Aufwertung des Geldes als Deflation bezeichnet.  Eine moderate Inflationsrate von bis zu drei Prozent gilt unter Ökonomen als erstrebenswert. Die Europäische Zentralbank arbeitet mit ihrer Geldpolitik jedes Jahr darauf hin, eine Rate von knapp unter zwei Prozent im Euro-Raum zu erreichen.

Der Deutschen Angst vor Inflation

Für Verbraucher wirkt die Feststellung, dass ihr Geld über die Zeit an Wert verliert, beängstigend. Zudem geistert das  Schreckgespenst Inflation mit schöner Regelmäßigkeit durch die Medien. Das zeigt Wirkung: Mehr als die Hälfte aller deutschen Privatanleger glaubt an einen deutlichen Anstieg der Inflation in den nächsten Jahren. Das ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest für die Börse Stuttgart. Lediglich 1,3 Prozent der Befragten sind frei von Inflationsängsten.

Die Angst der Deutschen vor der Inflation sieht Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, in der deutschen Geschichte begründet. Auch drei Generationen nach der Hyperinflation von 1922 und 1923 gehe den Deutschen „die rechte Lockerheit im Umgang mit der Notenpresse“ ab, so Draghi in der Süddeutschen Zeitung.

Beliebtester Schutz vor Inflation: Immobilien und Gold


© gopixa - Fotolia.com

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Monatlich gibt das Statistische Bundesamt die Wertveränderung des Geldes bekannt. Und das bedeutet fast immer: Inflation. Immobilien, Gold und andere Sachwertinvestitionen sind von einer solchen Entwertung weniger betroffen als Barvermögen oder Geld auf Bankkonten. Sachwerte weisen einen Nutzwert auf und lassen sich nicht beliebig vervielfältigen. Die logische Folge: 67,2 Prozent der deutschen Privatanleger suchen laut TNS Infratest Schutz vor der Inflation in Immobilien. Für 60,2 Prozent ist Gold ein sinnvoller Inflationsschutz. Mit 11,3 Prozent folgen weit abgeschlagen Befürworter von Wertpapieren wie etwa Aktien.

Es ist nicht verwunderlich, dass Immobilien das Ranking anführen. Vermieter generieren monatliche Einnahmen und Selbstnutzer sparen die Miete. Eine Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes sieht die Nachfrage nach selbstgenutztem Wohneigentum derzeit auf dem Höhepunkt. Zukünftig wollen demnach 30 Prozent der Anleger ein Haus oder eine Wohnung kaufen und selbst beziehen.

Ein guter Rat also für Dagobert: Nimm ein paar deiner Geldsäcke unter den Arm und kauf eine Wohnung oder ein Haus. Darin kann man zwar nicht baden, dafür aber vorzüglich wohnen. Und ein besserer Schutz vor Inflation sind Immobilien obendrein.

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