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Blumen, Düfte, Farben: Diese Dinge schaffen Glücksgefühle in Ihrer Wohnung

23. 08. 2017 | Jürgen Kriegisch | Tipps & Tricks

Wohntipps

© armoluk - pixabay

Meist sind es ja bekanntlich die kleinen Dinge im Leben, die von größter Bedeutung sind. Diese Weisheit trifft ohne Frage auch auf unser Zuhause zu. Winzige, oft belanglos erscheinende Details lassen die eigenen vier Wände erst zu einem echten Wohlfühlort werden. Und nicht nur das: Mit der richtigen Einrichtung wohnen Sie sogar buchstäblich im Glück. Mehrere Studien haben gezeigt, dass sich die Wohnungsgestaltung auf die Psyche des Menschen auswirkt. So gibt es zum Beispiel bestimmte Düfte, Farben oder Einrichtungsgegenstände, die einfach glücklich machen. Machen Sie sich das Wissen der Forscher jetzt zunutze und sorgen Sie mit Ihrer Wohnung für echte Glücksgefühle.

Blumen, Düfte, Farben: Diese Dinge schaffen Glücksgefühle in Ihrer Wohnung:

1. Frische Blumen sind Stimmungsaufheller Nummer 1

Ob beim Spaziergang im Wald, in den Bergen oder am See: In der Natur kommen wir meist am besten zur Ruhe. Dass man diesen positiven Effekt mit Blumen auch ganz einfach in seiner Wohnung herstellen kann, hat jetzt ein Forschungsteam der State University of New Jersey nachgewiesen, die im Rahmen einer Verhaltensstudie die Reaktionen von Personen auf Blumen untersuchte. Alle Studienteilnehmer zeigten beim Empfangen von Blumen eine außergewöhnliche Freude und Dankbarkeit. Diese Reaktionen waren universell in allen Altersgruppen zu beobachten. Die Studie zeigte außerdem, dass schon allein die Anwesenheit von frischen Blumen angenehme Gefühle weckt, die Lebenszufriedenheit langfristig erhöht und sich positiv auf das soziale Verhalten von Menschen auswirkt.

2. Alte Fotos machen glücklich

Wer traurig ist, sollte alte Fotos anschauen. Das fanden Wissenschaftler der Universität von Portsmouth heraus. Sie wiesen nach, dass das Betrachten von persönlichen Fotos tröstend wirkt, insbesondere bei Fotos aus der Kindheit, die einen im Kreise der Familie oder bei schönen Unternehmungen mit Freunden zeigen. Die Fotos helfen dabei, zu sich selbst zu finden und neues Selbstbewusstsein zu schöpfen. Gleichzeitig wirkt die Erinnerungsarbeit beruhigend und kann sogar Depressionen lindern.

Glücklich wohnen

© stocksnap - pixabay

3. Grüne und gelbe Wände sorgen für gute Laune

Dass Farben unsere Gefühle beeinflussen, ist keine Neuigkeit. Welche Farben jedoch am besten für gute Laune sorgen, hat jetzt eine Studie von der Universität von Vrije in Amsterdam hervorgebracht. Im Rahmen der Studie hatten die Teilnehmer verschiedener Altersgruppen die Aufgabe, Farben verschiedenen Emotionen zuzuordnen. Das Ergebnis: Die Farben Grün und Gelb wurden am häufigsten mit dem Gefühl von Freude assoziiert. Mit Wohnaccessoires in Gelb und Grün holen Sie diese Wohlfühlfarben ganz einfach in Ihre Wohnung. Wer mutig ist, kann auch gleich eine oder zwei Wände farbig streichen und so in vollem Maße positive Energie tanken.

4. Der Duft von Vanille lässt negative Gedanken verschwinden

Vor allem im Winter entspannen wir gerne bei schönem Kerzenschein. Wer nicht nur von der gemütlichen Stimmung profitieren, sondern sich auch gleich glücklicher fühlen möchte, sollte zu Kerzen mit Vanilleduft greifen. In einer Studie zur emotionalen Wirkung von Düften haben Wissenschaftler der Oxford Universität herausgefunden, dass Vanille besonders erheiternd wirkt. Auch Raumdüfte mit Vanillenote sind empfehlenswert.

5. Das Bett machen: der erste Schritt zum Glücklichsein

Menschen, die ihre Betten machen, sind glücklicher. Das ergab eine Umfrage von Hunch.com. Ein gemachtes Bett korreliert laut Wissenschaftler mit einer höheren Produktivität, ein größeres Gefühl des Wohlbefindens und stärkerer Selbstdisziplin. Außerdem kann uns das regelmäßige Bettenmachen dabei helfen, andere gute Alltagsgewohnheiten anzunehmen.

6. Mit Ordnung zum Glück

Nach einer Studie des UCLA’s Center of Everyday Lives and Families steht die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol bei Frauen in engem Zusammenhang mit der Menge der Gegenstände in ihrem Haushalt. Das heißt, je mehr Sachen herumstehen oder -liegen, desto gestresster fühlen sich Frauen. Der Grund: Unordnung wird mit Misserfolg und Scheitern assoziiert. Wenn Sie regelmäßig ausmisten und aufräumen, fühlen Sie sich in Ihrer Wohnung gleich viel besser.

Die Stadt macht Familien glücklich

Glückliche Familie

© Syda Productions - Fotolia

Wo kann ich besser und glücklicher leben: auf dem Land oder in der Stadt? Die Wahl des Wohnorts spielt bei der Suche nach dem persönlichen Glück eine wichtige Rolle. Besonders für junge Familien stellt sich die Frage, welche Wohnform und welcher Wohnort für Eltern und Kinder am besten sind. Eine groß angelegte Studie des Kölner Instituts Rheingold belegt nun, dass ein Leben in der Stadt für junge Familien immer attraktiver wird. Die Experten des Instituts haben mehr als 500 Probanden in tiefenpsychologischen Interviews oder in einer Online-Befragung dazu interviewt, warum sie sich für die Stadt entschieden haben. Dabei zeigt sich: Die Familie kann nur glücklich sein, wenn jeder einzelne glücklich ist. Und das wiederum ist der Umfrage zufolge am ehesten in der Stadt möglich.

Faszination Stadt: Warum entscheiden sich Familien für das urbane Leben?

Junge Paare mit Kindern oder Kinderwunsch ziehen häufig in die Stadt, da diese ihnen insgesamt mehr Möglichkeiten bietet und die Menschen sich davon mehr Freiheit und Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung versprechen. Letztere wurden in 80 Prozent der Fälle als Argument für die Stadt im Vergleich zu ländlichen Gegenden angegeben. Die Befragten nannten als weitere Gründe für die Stadt die erlebte Dynamik und Lebendigkeit (56 Prozent) und die empfundene Inspiration und Anregung, die von einer Stadt ausgehen (54 Prozent). 60 Prozent der Umfrageteilnehmer sind außerdem davon überzeugt, dass das Stadtleben eine positive Auswirkung auf die Paarbeziehung hat. Das lässt sich auch tiefenpsychologisch erklären: Eine Stadt bietet ihren Bewohnern weit mehr Gelegenheiten, ihre beruflichen und persönlichen Ziele zu erreichen und sich ihre Wünsche zu erfüllen. Insbesondere die befragten Mütter stuften dies als wichtig ein. Auch „harte“ Argumente für ein Leben in der Stadt wurden von vielen Befragten genannt. Dazu zählen die Nähe zum Arbeitsplatz (40 Prozent), die gute Erreichbarkeit von Geschäften und Supermärkten (42 Prozent), kurze Wege für die Kinder zur Schule und Kindergarten (46 Prozent) und die gute Taktung und Erreichbarkeit des öffentlichen Personennahverkehrs (52 Prozent).

Nur wenige Familien leben in der eigenen Wohnung

Wie die Studie außerdem zeigt, wohnen nur wenige Familien in der Stadt in den eigenen vier Wänden. 88 Prozent der Befragten, die in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus leben, wohnen dort zur Miete. Angesichts der gestiegenen Attraktivität der Stadt als Wohnort für Familien wird der Bedarf an familiengerechten Eigentumswohnungen in den nächsten Jahren dort voraussichtlich zunehmen. Bei Familien, die in Reihenhäusern leben, ist die Eigentumsquote deutlich höher. Dort wohnen 48 Prozent zur Miete, 52 Prozent der Familien gehört das Reihenhaus, in dem sie wohnen. Doppelhaushälften sind zu 84 Prozent im Eigentum ihrer Bewohner, bei Einfamilienhäusern sind es sogar 87 Prozent.

Glücklich mit den eigenen vier Wänden

Glücklich in den eigenen vier Wänden

© Maridav - Shutterstock

Wohnen in der eigenen Immobilie macht glücklich – das sagen zwei Drittel der Wohnungseigentümer in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zum Thema Wohneigentum und Glück, die von der Stiftung Bauen und Wohnen der LBS Baden-Württemberg in Auftrag gegeben wurde. Dazu befragten Forscher von der Universität Hohenheim rund 4.200 Deutsche. Sie fanden heraus: Es hängt unter anderem von unserem Wohnumfeld und unserer Wohnsituation ab, wie zufrieden wir mit unserem Leben sind.

Wohnen: eine wichtige Glückdimension

Um das Gefühl des Glücks zu erfassen, mussten die Forscher diesen subjektiven Zustand zunächst mit objektiven Maßstäben messen. Dazu befragten sie die Teilnehmer der Studie, wie wichtig bestimmte Parameter für ihr persönliches Glück sind. Das Ergebnis zeigt, dass Glück vor allem von den sogenannten Basisbedürfnissen wie Gesundheit, finanzieller Sicherheit und einem selbstbestimmten Leben sowie von einer intakten Partnerschaft abhängt. Es folgen berufsbezogene Faktoren wie ein sicherer Arbeitsplatz und ein Beruf, der Freude macht. Davon eher unabhängig, aber direkt im Anschluss, werden der Wunsch nach einem schönen Wohnumfeld sowie einem eigenen Haus beziehungsweise einer eigenen Wohnung genannt. Diese Glücksdimension ist, unabhängig vom Alter, allen Befragten gleich wichtig.

Wohnumfeld wichtig für die Zufriedenheit

Aber nicht nur Wohneigentum an sich, auch das Wohnumfeld ist von Bedeutung. So ergab die Studie, dass bei der Wahl des Wohnortes für knapp zwei Drittel der Befragten eine ruhige Lage am wichtigsten ist, gefolgt von einer guten Infrastruktur und einer günstigen Verkehrsanbindung. Die Nähe zur Natur, eine geringe Entfernung zum Arbeitsplatz und eine finanziell günstige Wohnlage sind für die Hälfte der Befragten von großer Bedeutung. Ob sie mit ihrer aktuellen Wohnsituation zufrieden sind, machten die Teilnehmer der Studie vor allem von der Größe, dem Preis und der Ausstattung ihrer Wohnung abhängig.

Immobilieneigentümer sind glücklicher als Mieter

Der Schlüssel zu den eigenen vier Wänden

© Goodluz- Shutterstock

Wie sich bei der Befragung herausstellte, sind Immobilieneigentümer glücklicher als Mieter – und zwar unabhängig vom Wohnort, dem Alter, der Bildung oder dem Einkommen. 58 Prozent der Eigentümer gaben an, dass sie sehr glücklich seien, bei den Mietern waren es 44 Prozent. Die eigenen vier Wände zu besitzen, bewerten Eigentümer ebenfalls positiver: Von den Mietern gaben 43 Prozent an, dass Wohneigentum sie wahrscheinlich glücklicher machen würde, während 65 Prozent der Eigentümer erklären, dass der Erwerb von Wohneigentum sie glücklicher gemacht habe. Dabei haben die meisten Immobilieneigentümer positive Erfahrungen mit einem Kauf gemacht. Acht von zehn Eigentümern gaben an, dass sie sich wieder für den Kauf einer Immobilie entscheiden würden, 65 Prozent würden sogar wieder die gleiche Immobilie wählen.

Glücksmomente und Glücksdämpfer

Wenn es um den Immobilienkauf geht, ist der Studie zufolge die Entscheidung für die Immobilie einer der ersten Glücksmomente, die Käufer erleben. Für weitere sorgen der Kauf selbst, der Einzug und schließlich die Zahlung der letzten Kreditrate. Die Verhandlungen mit dem Verkäufer und der Bank, die Zahlung der ersten Rate und die ersten anfallenden Reparaturen sorgen bei den Befragten eher für gemischte Gefühle. Als Glücksdämpfer gilt der Auszug der Kinder.

Für jene, die darüber nachdenken, ob sie auch mit den eigenen vier Wänden glücklich werden wollen oder nicht sicher sind, ob sie einen Kauf wagen sollen, hat die Studie einige Argumente für den Immobilienkauf parat: Wichtig sind dabei die Nutzung der Immobilie als Altersvorsorge oder Kapitalanlage. Weiter Vorteile sind die Gestaltungsfreiheit, die Mietfreiheit und vor allem die Unabhängigkeit, die Immobilieneigentümer genießen können.

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