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Geld sparen durch richtiges Heizen und Lüften

12. 10. 2017 | Jürgen Kriegisch | Tipps & Tricks

Sparschwein

© Brian-Jackson - Fotolia.com

Das Laub fällt, die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken: Es wird Herbst und mit ihm beginnt die Heizperiode. Jetzt gilt es, die Wohnung vor den Einflüssen von Kälte und Luftfeuchtigkeit zu schützen und zu vermeiden, dass die Heizkosten die Nebenkosten in die Höhe treiben. Mit einfachen Maßnahmen können Sie Schimmelbildung vermeiden und Ihre Heizkosten niedrig halten. Wir erklären Ihnen wie und was Sie dabei beachten müssen.

Regelmäßig Lüften

Beim Kochen, Duschen oder einfach durch Atmen entsteht in der Wohnung Luftfeuchtigkeit. Regelmäßig zu lüften, ist die einfachste Maßnahme, um die Luftfeuchtigkeit zu senken und somit Schimmelbildung vorzubeugen. Alle Fenster in der Wohnung sollten drei- bis viermal am Tag für etwa fünf bis zehn Minuten komplett geöffnet werden – die Fenster nur anzukippen, genügt nicht. Wer alle Zimmer regelmäßig „querlüftet“, kann die Luftfeuchtigkeit auch dann deutlich reduzieren, wenn es draußen regnet. Dauerhaft gekippte Fenster oder längeres Lüften lassen die Wände auskühlen, was die Heizkosten ansteigen lässt und das Risiko für Schimmelbildung erhöht. Um Wärmeverluste zu vermeiden, sollten Sie beim Lüften darauf achten, dass die Heizkörperventile geschlossen sind.

Fenster schließen

© Gina-Sanders - Fotolia.com

Türen zu Küche und Badezimmer schließen

Wer badet oder kocht, sollte währenddessen die Türen zur Küche beziehungsweise zum Badezimmer geschlossen halten. Anschließend sollte der Raum gründlich gelüftet werden, damit sich der Wasserdampf nicht in der gesamten Wohnung ausbreiten kann. In der Küche hilft eine Dunstabzugshaube, die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu regulieren. Wasserspritzer oder Kondenswasser im Bad sollten mit einem Abzieher abgestrichen und anschließend aufgewischt werden.

Heizung richtig einstellen

Bereits vor der Heizperiode empfiehlt sich, die Heizung gründlich prüfen zu lassen. „Gluckernde“ Heizkörper verbrauchen in der Regel sehr viel Energie – sie sollten deshalb regelmäßig entlüftet werden. Auch den Wasserdruck der Anlage gilt es zu kontrollieren. Achten Sie darauf, dass Heizkörper nicht durch Vorhänge oder Möbel verdeckt sind. Die Wärme kann dann nicht im Raum zirkulieren. Es ist zudem ratsam, die Wärme in den Räumen über den Tag hinweg zu variieren und an die persönlichen Gewohnheiten anzupassen. Schon eine Abkühlung der Wohnung auf etwa 16 Grad über Nacht kann die Energiekosten um bis zu 30 Prozent senken. Verfügt die Heizung nicht über eine Zeitschaltuhr, helfen bei der Regulierung der Raumtemperatur programmierbare Thermostate. Diese können einfach auf das Ventil des Heizkörpers geschraubt werden.

Heizungsregler

© Axel-Bueckert - Shutterstock.com

Räume nicht auskühlen lassen

Auch in zeitweise ungenutzten Räumen – wie dem Schlafzimmer – sollte die Temperatur nicht unter 15 Grad fallen. Andernfalls kühlen die Wände aus. Das ist nicht nur ungemütlich, da die Strahlungswärme der Wände auf die Raumtemperatur einen positiven Einfluss hat. Ausgekühlte Wände erhöhen auch das Risiko von Schimmelbefall. Ungeheizte Räume absorbieren zudem die Wärme aus beheizten Nebenräumen, die dann auskühlen. Sind Räume unterschiedlich stark beheizt, sollten die Türen dazwischen deshalb geschlossen bleiben.

Wände isolieren und Rollläden nutzen

Fast alle Heizkörper sind unter den Fenstern angebracht, also an einer Außenwand. Da diese Wände direkt von Kälte und Wind angegriffen werden, geht hier auch die größte Wärme verloren – und das frisst beim Heizen die meiste Energie.

Fenster Rollläden

© Lolostock - Shutterstock

Eine energie- und kostensparende Maßnahme ist es daher, den Wandbereich hinter dem Heizkörper zusätzlich zu isolieren, um den Wärmeverlust zu verringern. Im Baumarkt gibt es Dämmmatten in verschiedenen Stärken, die zur Isolierung verwendet werden können. Wir empfehlen Dämmmatten mit einer Aluminiumbeschichtung, da diese besonders gut die Wärme zurückstrahlen und die Wand isolieren.

Zusätzlich sollten in der Nacht die Rollläden vor den Fenstern heruntergelassen werden. Dies schützt die Wohnung vor dem Auskühlen über Nacht. Wer keine Rollläden vor den Fenstern hat, sollte zumindest seine Vorhänge oder Rollos herunterlassen. Dieser kleine Schutz vor dem Fenstern kann schon das Auskühlen der Wohnung verhindern und spart gleichzeitig Energie und Kosten.

Fazit

Wer die richtigen Maßnahmen vor dem Winter ergreift und beim Heizen auf gewisse Dinge achtet, kann seine Heizkosten deutlich senken und darüber hinaus ein gesundes Raumklima schaffen, das Schimmelbildung verhindert. Hier noch einmal kurz zusammengefasst, auf was Sie für beim Heizen und Lüften achten sollten:

• Heizung prüfen lassen
• Zeitschaltuhr für die Heizung richtig einstellen bzw. programmierbares Thermostat besorgen
• Wand hinter der Heizung zusätzlich isolieren
• Nachts Rollläden oder Vorhänge schließen
• In ungenutzten Räumen Temperatur nicht unter 15 Grad fallen lassen
• Stoßlüften, um Luftfeuchtigkeit zu senken
• Küchentür beim Kochen schließen und danach gut lüften

Ein letzter Tipp: Achten Sie darauf, nur so viel wie nötig zu heizen. Denn mit jedem Grad, um das die Wohnungstemperatur steigt, erhöhen sich die Energiekosten um circa sechs Prozent – aus ökologischen und ökonomischen Gründen ist es also nicht ratsam, während der kalten Jahreszeit bei tropischen Zimmertemperaturen auf den nächsten Sommer zu warten.

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