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„Es werde Licht“ – Beleuchtungsideen, die das Wohnklima verbessern

17. 04. 2012 | Jürgen Kriegisch | Tipps & Tricks

© MikhailMishchenko - Fotolia.com

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Ob Hängeleuchte, Deckenfluter, Wand-, Steh- oder Tischleuchte – die Beleuchtung eines Raumes macht seinen Charakter mit aus. In einer im Auftrag von Philips durchgeführten repräsentativen Forsa-Studie gaben 95 Prozent der befragten Deutschen an, dass für sie neben der Gemütlichkeit der eigenen Wohnung auch eine angenehme Beleuchtung wichtig oder sehr wichtig sei. Die verschiedenen Beleuchtungsideen sollen dabei nicht nur gute Sehbedingungen schaffen, sondern werden von der Hälfte der Befragten auch bewusst zur Inszenierung des Wohnraumes eingesetzt. Acht von zehn dieser „bewussten Lichtanwender“ setzen  beispielsweise auf ein bestimmtes Stimmungslicht, das sie durch Kerzen, Dimmer oder farbige Beleuchtung erzeugen.

Beleuchtungsideen: Der (Licht-)Mix macht’s

Das Licht in einem Raum muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Wie unterschiedlich diese sein können, zeigt ein Blick ins Wohnzimmer: Hier treffen sich Freunde und Familie, es wird ferngesehen, gelesen, entspannt, gegessen und zum Teil sogar gearbeitet. Die Beleuchtung soll all diesen Situationen gerecht werden und muss deshalb möglichst flexibel sein. Am besten geeignet ist in einem solchen vielseitig genutzten Raum eine Mischung verschiedener Lichtquellen. Im Interview mit stern.de erklärt Monika Schäfer-Feil von der Fördergemeinschaft Gutes Licht in Frankfurt,

© virtua73 - Fotolia.com

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dass es in einem Wohnzimmer vier bis acht Lichtquellen mit unterschiedlichen Leuchten geben solle. Ihre Empfehlung: Das Licht soll zu sehen sein, nicht jedoch die Lichtquelle.

Einen Mix aus direkter und indirekter Beleuchtung für die Eigentumswohnung empfiehlt auch die Inneneinrichtungsspezialistin Elizabeth Wilhide in ihrem Buch „Leuchten, Licht, Effekte“, in dem sie diverse Beleuchtungsideen vorstellt. Am besten sollte man zusätzlich zu einem Blickfang wie einem Kronleuchter in der Zimmermitte auch indirekte Beleuchtung als gedämpftes Licht für eine behagliche Atmosphäre einsetzen. Ein Strahler mit direktem Licht für die Leseecke ist ebenso empfehlenswert wie weitere dekorative Lichtelemente, beispielsweise eine Lavalampe. Ein Tipp der Expertin: Störende Lichtreflexe auf dem Fernsehbildschirm kann man durch die entsprechende Lampenausrichtung und Lichtdimmung vermeiden.

Die drei Licht-Zonen eines Raumes

Die Einrichtungsprofis von www.schoener-wohnen.de beschreiben die Beleuchtung eines Raumes in einem drei Zonen-Modell. Für die optimale Ausleuchtung benötigt man demnach:

  1. Licht im Hintergrund zum Ausleuchten des Raumes
  2. punktuelles Licht zum Arbeiten, Lesen oder Kochen
  3. Licht als Akzent auf interessante Raumdetails oder in Form dekorativer Leuchten.
    © virtua73 - Fotolia.com

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Hierbei sollte das Licht, das besondere Akzente setzen soll, etwa drei Mal so hell sein wie die Hintergrundbeleuchtung.

Die Einrichtungsexperten sind sich einig: Beleuchtungsideen tragen entscheidend zur Gemütlichkeit eines Raumes bei und sorgen dafür, dass sich die Bewohner wohlfühlen. Eine ausgeglichene Mischung unterschiedlicher Lichtquellen ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Selbstverständlich sollte man neben verschiedenen Lampen und Leuchten nicht das natürliche Licht vergessen, dass durch die Fenster in den Raum fällt. Idealerweise sollte es sogar die größte Lichtquelle im Raum sein.

Wer nun Lust hat, seine Wohnung neu zu beleuchten, kann sich über aktuelle Beleuchtungsideen und die neuesten Entwicklungen der Licht- und Raumgestaltung vom 15. bis zum 20.4.2012 auch auf der Messe Light+Building in Frankfurt am Main informieren.

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