Schluss mit träumen: Jetzt den Wunsch von den eigenen 4 Wänden erfüllen.
Hier Eigentumswohnungen ansehen!
Bevölkerungsentwicklung beeinflusst Wohnungspreise

23. 11. 2012 | Jürgen Kriegisch | Berlin, News, Tipps & Tricks, Unsere Projekte

Ziehen viele Menschen aus einer Stadt weg, sinken die Immobilienpreise. Siedeln sich hingegen immer mehr Menschen an einem Standort an, steigen dort die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser. Obwohl diese Überlegung logisch erscheint, handelt es sich zunächst doch nur um eine These. Eine empirische Untersuchung des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung hat diesen Zusammenhang nun erforscht.

© Coloures-pic - Fotolia.com

© Coloures-pic - Fotolia.com

Ergebnis: Die Bevölkerungsentwicklung beeinflusst die Veränderung von regionalen Immobilienpreisen zu 30 Prozent. Sinkt die Bevölkerung in einem Landkreis um ein Prozent, sinken die Preise für Eigentumswohnungen um 2,2 Prozent. Bei Hauspreisen und Mieten lässt sich ein ähnlicher Effekt empirisch belegen. Weitere Faktoren, die die Wohnungspreise beeinflussen, sind die Wirtschaftskraft und die touristische Attraktivität einer Region.

Weniger Menschen, sinkende Preise

Für Wohnungseigentümer in Regionen mit einer rückläufigen Bevölkerungszahl bedeutet dies, dass sie trotz des aktuellen Immobilienbooms in den Metropolen mit sinkenden Wohnungspreisen rechnen müssen. Die Preise gehen dabei jedoch nicht überall gleichmäßig zurück. Schrumpft etwa in Ballungsräumen die Bevölkerung, findet dabei gleichzeitig oft eine starke Ausdifferenzierung der Lagen statt: Während die Preise in den weniger attraktiven Lagen überdurchschnittlich fallen, bleiben sie in attraktiven Lagen meist stabil oder steigen sogar. Beispiele für eine solche Entwicklung sind dem Berlin-Institut zufolge Halle, Cottbus und Salzgitter.

Viele Faktoren beeinflussen das Preisniveau

© JiSign - Fotolia.com

© JiSign - Fotolia.com

Abgesehen vom Einfluss der Bevölkerungsentwicklung haben die Experten auch weitere Faktoren untersucht, die die Wohnungspreise an einem Standort beeinflussen. So ist das Preisniveau umso höher, je größer das verfügbare Einkommen in einer Region ist, je besser die Situation am Arbeitsmarkt und je höher das Qualifikationsniveau der Beschäftigten ist. Auch in räumlicher Nähe zu Großstädten und in dicht besiedelten Kreisen kosten Wohnungen mehr als in entlegenen oder relativ dünn besiedelten Kreisen. Nicht zuletzt wirkt sich auch die touristische Attraktivität einer Region auf deren Preisniveau aus.

Die Studie belegt empirisch, dass folgende sechs Bedingungen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Immobilienpreise ausüben:

  1. Positive Bevölkerungsentwicklung
  2. Wachstum des vergügbaren Einkommens, positive Entwicklung des Arbeitsmarktes, Zunahme der touristischen Attraktivität und Verbesserung des Qualifikationsniveaus der Beschäftigten
  3. Bereits bestehendes hohes Niveau des verfügbaren Einkommens, niedrige Arbeitslosenquote und hohes Qualifikationsniveau der Beschäftigten
  4. Räumliche Nähe zu Großstädten und Agglomerationen, die Bevölkerungsdichte eines Kreises
  5. Positiver Pendlersaldo
  6. Große Zahl neu fertiggestellter Wohnungen

Gute Aussichten für die Hauptstadt


© Gina Sanders - Fotolia.com

© Gina Sanders - Fotolia.com

Für Wohnungskäufer und -eigentümer in Berlin sind die Ergebnisse des Berlin-Instituts gute Neuigkeiten. Schließlich hat die aktuelle Bevölkerungsprognose des Stadtsenats ergeben, dass die Bevölkerung der Hauptstadt noch stärker als zunächst erwartet anwachsen wird. Bis zum Jahr 2030 soll die Einwohnerzahl um 250.000 auf 3,75 Millionen Menschen steigen. Und auch bei den weiteren Faktoren, die die Preisentwicklung beeinflussen, schneidet Berlin gut ab. Die Wirtschaftskraft der Stadt ist stabil und immer mehr Touristen besuchen die deutsche Hauptstadt.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wichtige Felder sind mit* markiert. *

0 Kommentare

Keine Kommentare zur Zeit!

Zurzeit gibt es keine Kommentare. Möchten Sie einen Kommentar hinterlassen?

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Part-B