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Berlin – Start-up-Hauptstadt Europas

05. 12. 2014 | Jürgen Kriegisch | Berlin, News

Start-up

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[Berlin ist weltweit für seine florierende Start-up-Szene bekannt: Die hier ansässigen jungen Unternehmen decken ein breites Spektrum an Bereichen ab: Von grünen Hightech-Dienstleistungen über hippe Internetplattformen bis hin zu Social Entrepreneurs ist alles vertreten. Und die Vielfalt wächst weiter: Jedes Jahr werden in der Hauptstadt mehr als 40.000 Unternehmen gegründet. Etwa die Hälfte aller deutschen Start-ups hat hier ihren Sitz. Damit belegt Berlin Platz eins in der deutschlandweiten Analyse „Talente, Technologie und Toleranz – wo Deutschland Zukunft hat“, die das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung erstellt hat.

Start-ups in Berlin: Firmen zieht es in die Hauptstadt


Bode-Museum Berlin

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Immer mehr Firmengründer aus dem In- und Ausland zieht es nach Berlin. Denn die Hauptstadt ist offen und experimentierfreudig – hier wird Ungewöhnliches akzeptiert und es gibt viel Raum für neue Ideen. Im Vergleich mit anderen Metropolen sind die Mieten und Lebenshaltungskosten in Berlin zudem noch verhältnismäßig günstig. Ein weiterer Vorteil für etablierte wie junge Unternehmen: Berlin gehört zu den größten und vielfältigsten Wissenschaftszentren Europas. An vier Universitäten, der Charité, sieben Fachhochschulen, vier Kunsthochschulen, 26 privaten Hochschulen und über 60 Forschungsstätten forschen, studieren und arbeiten rund 200.000 Menschen aus aller Welt – die bestmögliche Voraussetzung für die Entwicklung neuer Ideen und Technologien und gleichzeitig der Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern.

Neben dem wissenschaftlichen Potenzial ist in Berlin die Nachfrage nach neuen Businessansätzen besonders hoch. In keiner deutschen Stadt ist das Prinzip „Share Economy“ so stark vertreten: Coworking – also das Teilen von Büros – das Sharing von Finanzen & Versicherungen, Crowdfunding und Networking erfreuen sich einer hohen Nachfrage. Da es bei Start-ups zu Beginn häufig an Kapital mangelt, sind die Möglichkeiten der Share Economy für Gründer wichtig. Und nicht zuletzt ist es die kreative und kulturelle Szene Berlins, die junge Unternehmer anlockt. Ob in Theatern, Clubs oder Galerien – hier kann man sich auf jedem Meter inspirieren lassen und neue Ideen und Konzepte entwickeln.

Start-ups wachsen stetig

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Arm, aber sexy? Das war einmal: Start-ups puschen die Wirtschaft

17.000 Arbeitsplätze und 1,7 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2013: Das ist die Bilanz allein der Berliner Start-ups, die sich an den Hochschulen und Universitäten in Berlin und Brandenburg gegründet haben. Einer der Gründe für diese Entwicklung dürfte die ausgezeichnete Förderungsinfrastruktur sein, die Unternehmensgründer in Berlin vorfinden. Die Stadt unterstützt sie mit regionalen Förderprogrammen, Partnerschaften mit großen Unternehmen, Innovationscentern, Gründer-Awards oder runden Tischen. Mit diesen und zahlreichen anderen Förderungsmöglichkeiten sollen in den kommenden Jahren in der Start-up-Szene Berlins bis zu 100.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Chance, dieses Ziel zu erreichen, stehen gut: Bei einem Start-up zu arbeiten gilt vor allem bei jungen Leuten als attraktiv. Nicht zuletzt deswegen, weil Start-ups vielfältige Karriere-Möglichkeiten jenseits ausgetretener Berufspfade bieten. Viele der jungen Firmen haben keine festgefahrenen Unternehmensstrukturen, dafür flache Hierarchien. Die Aufstiegschancen sind deutlich höher als bei alteingesessenen Arbeitgebern – und das auf allen Ebenen. Viele der Start-ups werden übrigens im Bereich der digitalen Wirtschaft gegründet: einem Sektor, der für die Berliner Wirtschaft eine wichtige Rolle spielt. 7.300 Unternehmen beschäftigen hier rund 60.000 Arbeitnehmer.

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