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BBU-Studie: Berliner bleiben ihren Wohnungen treu

19. 12. 2014 | Jürgen Kriegisch | Berlin, News

Berliner Altbaufassade

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Berlin hat eine Menge zu bieten – einer der Pluspunkte der Stadt ist ihre Vielfalt. Jeder Berliner Kiez hat seine ganz eigene Prägung. Wohnungen sind fast überall knapp, insbesondere in den innerstädtischen Kiezen. Wer eine passende Wohnung in seinem Stadtteil gefunden hat, gibt sie deswegen so schnell nicht wieder her. Entsprechend packen immer weniger Berliner ihre Umzugskisten und ziehen mit ihren sieben Sachen in eine neue Bleibe. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU). Der Grund für die fehlende Umzugslust der Berliner: steigende Mieten und ein mangelndes Angebot an Alternativen. Vor allem in den innerstädtischen Bezirken bleiben die Berliner ihren vier Wänden treu.

Kreuzberger ziehen am seltensten um

Angeführt wird das Ranking von den Kreuzberger Mietern: Sie suchen sich im Durchschnitt lediglich alle 22 Jahre eine neue Wohnung. Damit ist die Umzugsbereitschaft der Kreuzberger innerhalb der vergangenen zehn Jahre um mehr als die Hälfte gesunken: 2003 wechselten sie im Schnitt noch alle 10,5 Jahre die Wohnung. Auch in Friedrichshain und Berlin-Mitte bestellen Mieter nur selten den Umzugswagen:

Umzug

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Im Schnitt leben sie hier 21 Jahre in ihren Wohnungen. 2003 lag die Quote in den beiden Stadtteilen noch bei 13 beziehungsweise 10,3 Jahren. Die Schöneberger scheinen ebenfalls sesshafte Mieter zu sein: Sie wechseln alle 20 Jahre ihre Wohnung – vor zehn Jahren lag der Schnitt noch bei 11,6 Jahren. Am häufigsten ziehen mit einer durchschnittlichen Wohndauer von zwölf Jahren die Mieter im Alt-Bezirk Tiergarten um. Doch selbst sie ändern damit seltener ihre Wohnsituation als die Menschen im Rest des Landes: Der bundesweite Durchschnitt für die Verweildauer in einer Wohnung liegt bei elf Jahren.

Steigende Neuvertragsmieten halten Berliner vom Wohnungswechsel ab

Vor allem die steigenden Neuvertragsmieten sorgen dafür, dass die Berliner seltener umziehen. Gerade in den genannten innerstädtischen Bezirken haben die Mieten in den vergangenen Jahren erheblich angezogen.

Grafik

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Die Entwicklung der Angebotsmieten in Berlin wurde in der BBU-Studie ebenfalls untersucht. Das Ergebnis: Mittlerweile müssen die Menschen in der Hauptstadt für ihre Wohnung durchschnittlich 8,52 Euro pro Quadratmeter Netto kalt im Monat zahlen. Der Anteil an günstigen Wohnungen mit Quadratmeterpreisen von unter sechs Euro ist innerhalb der vergangenen fünf Jahre um ein Vielfaches gesunken – von 56 Prozent auf 14 Prozent. Die Hälfte der angebotenen Wohnungen schlug 2013 bereits mit einem Quadratmeterpreis von mindestens acht Euro zu Buche. Ein Grund für die Mietsteigerungen liegt auf der Hand: Die Einwohnerzahl Berlins wächst und wächst und wächst. Jährlich strömen mehr Menschen in die Hauptstadt und begeben sich auf die Suche nach einer geeigneten Wohnung. Allein im vergangenen Jahr hat Berlin laut des Bundesbauministeriums 48.000 neue Einwohner hinzugewonnen.

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