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Aufzugsarmut in Berlin

11. 11. 2014 | Jürgen Kriegisch | Berlin, News

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Egal ob jung oder alt: Einen Aufzug, möglichst mit stufenlosem Zugang, wünscht sich fast jeder. Doch in Deutschland herrscht Aufzugsarmut: Es fehlen aktuell zehn Millionen Wohnungen, die über einen altersgerechten Aufzug verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie vom Projektentwickler Terragon und der Aufzugsberatung Hundt Consult in Kooperation mit ImmobilienScout24.

In Berlin ist die Situation nur marginal besser: 187.500 der insgesamt fast 1,6 Millionen Wohnungen in Berlin haben einen altersgerechten Aufzug. Aktuell gibt es etwa 452.640 Haushalte, deren Bewohner 65 Jahre oder älter sind und in der Regel auf einen altersgerechten Aufzug angewiesen sind. Folglich fehlen der Hauptstadt etwa 265.000 altersgerechte Wohnungen mit einem stufenlosen Zugang zum Aufzug. Zwar hätten 45,2 Prozent der Wohnungen in Berlin einen Aufzug, aber nur 11,5 Prozent sind ohne Stufen zu erreichen. Oft muss erst eine halbe Treppe gemeistert werden, bis der Aufzug erreicht ist oder die Haltestellen sind auf halber Höhe, sodass der Nutzer entweder eine Treppe hoch oder runter laufen muss.

Nachrüstung kostet 848 Millionen Euro

In Berlin müssten laut Studie 10.600 Wohngebäude nachgerüstet werden. Bei einer Durchschnittsinvestition von 80.000 Euro pro Anlage sind das insgesamt 848 Millionen Euro. Das traurige Gesamtbild: Keine der Metropolen Deutschlands schafft es unter die Top Zwanzig der untersuchten Städte. Berlin liegt mit 11,5 Prozent barrierefreier Aufzüge als erste Großstadt auf Rang 26. München folgt mit 10,4 Prozent und in Hamburg sind lediglich 6,8 Prozent der Aufzüge mit einem stufenlosen Zugang versehen.

Senioren in Berlin

Einer Studie von Empirica zufolge können sich immer mehr Senioren eine Wohnung zur Miete in der Hauptstadt leisten. Sie wünschen sich Standorte in zentraler Lage und mit umfangreicher Infrastruktur. Berlin bietet hier die besten Voraussetzungen. Die Senioren sind vermehrt bereit, einen höheren Mietpreis für eine altersgerechte Wohnung zu bezahlen. Gefragt sind vor allem 1,5- bis 2-Zimmerwohnungen – bei Paaren meist 3-Zimmerwohnungen.

Aufzüge für alle Lebenslagen

Ein Aufzug ist in allen Lebensabschnitten eine Hilfe – nicht nur für Senioren. Wer gerade einzieht, freut sich, wenn er seinen Hausrat nicht in den fünften Stock tragen muss. Das gilt auch für die täglichen Dinge, ganz zu schweigen vom Wochenend-Großeinkauf oder einem Besuch im Möbelhaus. Familien mit Kindern sind dankbar, wenn sie weder Kinderwagen noch Kinder mehrmals täglich die Treppen zur Wohnung hinauf- und hinuntertragen müssen. Aufzüge verbessern die Lebensqualität und sind insbesondere für Käufer einer Eigentumswohnung in Berlin eine gute Investition in die Zukunft.

Berlin vergleichsweise gut

Im Vergleich zu Deutschland schneidet Berlin sehr gut ab. Bundesweit fehlen aktuell zehn Millionen Wohnungen, die über einen altersgerechten Aufzug verfügen. Nur schätzungsweise 1,6 Millionen von insgesamt etwa 21 Millionen Wohnungen in Gebäuden mit drei oder mehr Wohneinheiten haben einen altersgerechten Aufzug. Die Kosten für die Nachrüstung mit einem Aufzug von etwa 400.000 Wohngebäuden belaufen sich auf insgesamt 32 Milliarden Euro.

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